Der Jugendvorstand über den MZO

Auch im Bereich der Jugendarbeit tut sich stetig etwas. Der große Anteil an Jugendlichen im MZO steigt stetig und überwiegt schon den Erwachsenenanteil. Unser Angebot der musikalischen Früherziehung und des Blockflötenunterrichtes wird begeistert von unserem jungen Nachwuchs angenommen. Durch das spielerische Heranführen an die Musik und die Noten schon im Kindergartenalter sichern wir uns den Nachwuchs im MZO. Dann gibt es im Anschluss die Möglichkeit, ein orchesterrelevantes Instrument zu erlernen. Die vorherige Ausbildung im Flöten oder der musikalischen Früherziehung ist natürlich optional. Ab 9 Jahren kann im Durchschnitt mit der Ausbildung begonnen werden. Wenn die Kinder und Jugendlichen dann soweit ausgebildet sind, dass sie ins Orchester integriert werden können, geschieht dies meist auf unserem jährlichen Probenwochenende, sodass die Neuhinzugekommenen gleich alle kennenlernen können und sofort in unsere Gemeinschaft aufgenommen und integriert werden.

Sobald die „Neuen“ dann als aktives MZO-Mitglied an den Orchesterproben teilnehmen, ist der Jugendvorstand auch ihre Stimme. Der Jugendvorstand besteht aus 3 Jugendvorsitzenden, die nur von den Jugendlichen (bis zum Ende des 27. Lebensjahres) auf der jährlichen Jahreshauptversammlung gewählt werden.

Zwei Jugendvorsitzende sind in der Regel bei den Vorstandssitzungen anwesend und vertreten die Jugend. Sie haben dieselben Rechte wie die Erwachsenen und stimmen bei Entscheidungen natürlich immer mit ab. Ebenso sind sie Ansprechpartner bei Problemen oder Unzufriedenheit im Orchester.

Vor allem organisieren wir gemeinsame Ausfahrten und Tage.

2006 fand beispielsweise als großes Event eine Fahrradtour mit allen Aktiv- und Passivmitgliedern, die Lust hatten, eine Fahrradtour zum Campingplatz „Klein Westerland“ in Hochdonn statt, wo wir nachmittags in der Sonne brutzelten und viel Spaß hatten, abends eine Probe unter freiem Himmel spontan in ein Platzkonzert verwandelten, dann nett grillten und noch laaange wachblieben, um am nächsten Morgen nach gemeinsamem Frühstück die Rückreise anzutreten.

Großer Beliebtheit erfreuen sich auch immer wieder Karaokeabende, die bis jetzt immer in den Räumlichkeiten der Schule des Nachbardorfes stattfanden. Wir nutzten die Aula für „Abendbrot“ und Frühstück, zum Singen und für Tischkickerspiele. Der letzte Karaokeabend fand erst im Sommer 2009 statt. In der Turnhalle konnten wir uns zwischendurch ordentlich austoben, Matten rutschen, Spiele spielen und schließlich auch schlafen. Und egal, wie albern unsere Spiele auch sind - alle machen mit!

Im Winter 2008/ 2009 machten wir einen Ausflug ins Elbe Ice Stadion in Brokdorf. Da auch diese Aktivität gut ankam, fand der Nächste gleich im Januar 2010 statt. Dieses Mal kamen auch einige Erwachsene mit, die sich das Geschehen aber lieber nur von der Tribüne aus ansahen. Alle Mann aufs Eis !



Jährlich wird auch das Probenwochenende vom Jugendvorstand mitgeplant. Wir denken uns Spiele aus, die abends in Teams gespielt werden. Es machen alle mit und wir haben immer mordsmäßigen Spaß. Nach 22 Uhr fängt dann die traditionelle Pokerrunde an – in der ersten Stunde wird erst einmal ausführlich erklärt. Dann kommt das Einzige, was keinem Jugendvorstandsmitglied Spaß macht: Die „Kleinen“ müssen ins Bett geschickt werden. Aber mal ehrlich: wer geht schon freiwillig, wenn es gerade sooo einen Spaß macht? Zu späterer Stunde dann werden natürlich noch Eier gebraten – Standard auf jedem Probenwochenende.

 

Ende Januar 2010 mischten wir dann das Itzehoer Schwimmbad ordentlich auf. Wir hatten sehr viel Spaß, sodass wir auch einen ganzen Nachmittag dort verbrachten.

 

Im April waren wir dann im Heidepark Soltau, was schon lange gewünscht wurde. Bei noch bedecktem Himmel fuhren wir also um 7:30 Uhr in der Frühe los. Wir verbrachten den Tag mit allerlei Spaßigkeiten, während uns die Sonne auf den Kopf knallte, sodass keiner ohne Sonnenbrand nach Hause kam. Zum Schluss fuhren wir alle noch mit der Wildwasserbahn, um uns abzukühlen, bevor wir dann die Heimreise antraten. Am Treffpunkt angekommen mussten wir dann noch ein Auto anschieben, da der Fahrer – übrigens der, der am Abend zuvor sagte: „Um halb acht los!“ und dann selbst zu spät kam – sein Licht angelassen hatte. Im Fazit hatten wir alle sehr viel Spaß, gutes Wetter, gute Laune, eigentlich war alles super!

Weiterhin wurde vorgeschlagen, mal ins Arriba nach Norderstedt oder in die Holsten-Therme zu fahren. Und es ist ja nicht so, dass wir keine weiteren Ideen hätten…

Also es macht wirklich viel Spaß im Jugendvorstand tätig zu sein. Wir engagieren uns für die Jugend und setzen uns für deren Interessen ein. Wir haben im Vorstand was zu sagen und entscheiden mit, was gemacht wird. Im Vorstand weiß man außerdem alles schon vor den Anderen ;-) Vor allem verschiedene Aktivitäten zu planen, macht uns viel Spaß – besonders, wenn man sieht, dass sie gut ankommen und ein positives Feedback bekommt.

Wir freuen uns über jeden neuen Nachwuchs, denn dieser sichert das Überleben und die Zukunft unseres Musikzuges.

 

Der Jugendvorstand

 

 

 

 

 

 

 

2011.
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